
Die zentrifugale Trenntechnik bedient sich der physikalischen Grundgesetze und der Fliehkraft.
Die Fliehkraft wird manchmal auch Zentrifugalkraft genannt. Sie wird durch Rotation um eine Achse erzeugt. Die Kraft die durch die Rotation entsteht wirkt nach außen. Abhängig von der Geschwindigkeit des rotierenden Körpers steigt er oder er sinkt auf der Kreisbahn.
Diese Eigenschaft macht sich die mechanische Trenntechnik zunutze. Dann, wenn Leichtes von Schwerem oder Stoffe unterschiedlicher Dichte voneinander getrennt werden müssen.
Die Fliehkraft wirkt auf alle Teilchen ein. Die Stoffe mit dem spezifisch höheren Gewicht werden am stärksten und schnellsten nach außen geschleudert. So setzen sie sich am Gefäßrand ab.
Das Abscheiden durch die Zentrifugalkraft geht jedoch schneller vor sich, wenn das Gefäß einen Einsatz hat. Dank des Einsatzes setzen sich die spezifisch schwereren Teilchen rascher ab. Der Abscheideweg wird durch den Einsatz verkürzt. Dadurch gewinnen wir eine höhere Durchsatzleistung.
Dies bedeutet: in gleicher Zeit können größere Mengen Flüssigkeitsgemische geklärt oder getrennt werden. Je mehr Einsätze desto kürzere Abscheidewege, umso rationellere Durchsatzleistung.
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