|Neuen Benutzer registrieren        
|Passwort vergessen?
GEA Westfalia Separator
Lesezeichen / Weiterempfehlen / Drucken

Dekanter in gasdichter Ausführung

Beispiel: Dekanter Typ CC 458-21-32 mit Ableitung der geklärten Flüssigkeit unter Druck

Trommel

Die Vollmanteltrommel (6) hat einen Zylinderteil für eine gute Trennung  und Klärung der Flüssigkeit und einen Konusteil für die Feststoffentfeuchtung. Das Schleudergut wird dem Dekanter durch den Zulauf (1) zugeführt und durch den Verteiler (13) in den Separationsraum (14) gefördert. Die Niveauhöhe des Flüssigkeitsspiegels ist durch die Regulierscheibe (15) einstellbar. Durch die Zentrifugalkraft werden die Feststoffteilchen an die Trommelwand abgeschleudert.
Die mit Hartmetall gepanzerte Schnecke (7) fördert sie zum Feststoffaustrag
(2). Die geklärte Flüssigkeit verlässt den Separationsraum über die Schälscheibe
am Ablauf (3) unter Druck (CC 458-21-32). Der Zentrataustrag ist auch offen
oder mehrphasig möglich. 

1 Zulauf
2 Feststoffaustrag
3 Zentrataustrag
4 Sperrgas
5 Leckage
6 Trommel
7 Schnecke
8 Gehäusedichtung, dynamisch
9 Einlaufrohrdichtung
10 Schneckenlagerdichtung
11 Gehäusedichtung, statisch
12 Waschmedium (Spülmedium)
13 Verteiler
14 Separationsraum
15 Regulierscheibe
16 Trommellagerung
17 Sekundärgetriebe
18 Primärgetriebe
19 Sekundärmotor 

Inertgas-Überlagerung

Das gasdichte Dekantergehäuse wird auf beiden Gehäuseseiten sowie am Einlaufrohr mit gasgesperrten Dichtungen zur Atmosphäre hin abgedichtet. Dabei können verschiedene Dichtungsbauformen zum Einsatz kommen, z. B. Kohlering-Wellendichtungen oder PTFELippendichtungen. Der maximal zulässige Überdruck des Dekantergehäuses beträgt 0,05 bar.

 

Für den sicheren Betrieb des Dekanters mit leicht entzündlichem Schleudergut
müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

 

  • Überlagerung des Gehäuses mit Inertgas
  • An der Überdruckentlüftung werden 0,03 – 0,04 bar gehalten
  • Ständige Überwachung der Inertgas-Überlagerung. Dazu bietet GEA Westfalia Separator eine separat installierte Steuereinheit für Inertgas an


Eine Inertgas-Überlagerung hat außerdem den Vorteil, dass fettzersetzende oder fettauswaschende Produktdämpfe von den Trommelhauptlagern abgedrängt werden. Überdies wird eine Sauerstoffaufnahme (Oxydation) des Produkts verhindert.