

Die Praxis zeigt, das kombinierte PROFI® -Separator/Membranfilter-Verfahren löst nicht nur das primäre Entwicklungsziel, den vollständigen Ersatz von Kieselgur. Es ist auch bezüglich Bierqualität, seiner Flexibilität und Wirtschaftlichkeit eine mehr als attraktive Alternative. In immer mehr Brauereien weltweit.
2005 entschied sich die dänische Carlsberg-Gruppe als erster weltweit agierender Braukonzern für die kieselgurfreie PROFI®-Filtration. Die Separator-/Membranfiltrations-Linie wurde von GEA Westfalia Separator in der dänischen Braustätte Fredericia installiert und zuerst als Testanlage parallel zu der bestehenden Kieselgur-Filtration betrieben. Ein harter Test auf höchstem Niveau: Denn die Kieselguranlage war bezüglich ihres Wasser- und Kieselgurverbrauchs bereits hervorragend optimiert. Trotzdem kristallisierte sich schnell heraus, dass Carlsberg nicht mehr zur Kieselgur-Filtration zurückkehren würde.
Mehrere Millionen Hektoliter Bier filtriert
Inzwischen arbeiten in Fredericia zwei PROFI®-Linien mit einer Stundenleistung von jeweils 400 hl. Insgesamt wurden damit bis heute mehrere Millionen Hektoliter Bier filtriert. Aufgrund dieser Erfahrung stellt Carlsberg als echtes Plus der PROFI®-Filtration heraus, dass die Qualität sowie die Kosten der Filtration absolut vergleichbar oder vielfach sogar besser sind.
Als zweiten wichtigen Vorteil nennt Carlsberg, dass PROFI® tatsächlich kontinuierlich arbeitet. Und zwar vollautomatisch und extrem zuverlässig. Zitat Carlsberg: „Bei PROFI® weißt du, wenn du abends nach Hause gehst, genau, welches Bier am anderen Morgen in deinen Tanks ist.“
Größere Flexibilität und höhere Kellerkapazität
Der nächste zentrale Vorteil aus Sicht von Carlsberg ist die Flexibilität der PROFI®-Filtration. In Fredericia werden zum Beispiel Lager-Biere genauso wie Stouts oder Starkbiere filtriert, wobei alle Sorten high-gravity-Biere sind. Für Carlsberg ist es also ein sehr großer Fortschritt, dass mit PROFI® ungeheuer schnell und ohne große Verschnittmengen auf einen anderen Biertyp umgestellt werden kann.
Und zu guter Letzt darf ein erfreulicher Nebeneffekt nicht vergessen werden: Mit der PROFI®-Filtration kann direkt vom Unitank in den Drucktankkeller gefahren werden. Daher stehen jetzt sechs große Tanks, die vorher für die Kaltlagerung gebraucht wurden, für die Gärung zur Verfügung. Außerdem sanken die Prozesszeiten. Carlsberg hat also ohne Investition in zusätzliches Tankvolumen seine Kellerkapazität gesteigert.
Das Fazit von Carlsberg fällt daher auch eindeutig aus: „Es besteht kein Zweifel daran, dass PROFI® die Kieselgur-Filtration auf breiter Front ablösen wird. Aus Sicht von Carlsberg ist sie längst schon besser.“
Als Pionier in Sachen Bierklärung kann GEA Westfalia Separator 2009 auf 100 Jahre Bierseparation zurückblicken. 1909 war der erste Separator in einer Wiener Brauerei von der Vorläuferfirma von GEA Westfalia Separator installiert worden. 100 Jahre Bierseparation bedeutet 100 Jahre Erfolgsgeschichte. Eine Erfolgsgeschichte, die nicht zufällig geschrieben wurde. Sie ist vielmehr das Ergebnis einer stetigen Weiterentwicklung von GEA Westfalia Separator. Heute ist die zentrifugale Trenntechnik in immer mehr Brauerei- Einsatzgebieten das Mittel der Wahl.
Presseinformation Nr. 1779
Diese Presseinformation hat 2102 Zeichen