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GEA Westfalia Separator
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Donnerstag 18. Februar, 2010, 15:52 Alter: 200 Tag(e)

Membrantechnikexperten in Oelde

Deutsche Gesellschaft für Membrantechnik zu Gast bei GEA Westfalia Separator

Auf Einladung von GEA Westfalia Separator fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik Anfang Februar in Oelde statt. Als unternehmensneutraler Mittler zwischen Anwendern der Membranverfahren und Fachfirmen der Membrantechnik vermittelt der Fachverband potentiellen Anwendern der Membrantechnik Kontakte zu qualifizierten Fachfirmen, bietet Literatur und Brancheninformationen, initiiert und begleitet Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, organisiert Seminare, Schulungen und Fachveranstaltungen und unterstützt die Messepräsenz von Membranfirmen, um nur einige der Aufgaben des Verbands zu nennen.

Seit 1988 beschäftigt sich der Oelder Zentrifugenspezialist intensiv mit der Membran-Filtration, weil GEA Westfalia Separator in der Kombination von zentrifugaler Trenntechnik und Membran eine für viele Anwendungsfälle zukunftsweisende Lösung sieht. Bestes Beispiel dafür ist das patentierte und 2003 eingeführte PROFI®-Verfahren zur Bierfiltration, das sich als „staubfreie“ Alternative inzwischen in Deutschland, Dänemark, USA, Osteuropa, Japan sowie Australien und Neuseeland im Praxiseinsatz bewährt.

Nach erfolgreicher Erörterung aller Tagesordnungspunkte begaben sich die Mitglieder gemeinsam in die Oelder Pott’s Brauerei, um sowohl Brauerei als auch die dort installierte Cross-flow-Filtrationsanlage der PROFI®-Reihe von GEA Westfalia Separator zu besichtigen.

Im Anschluss an die Führung ging  Wolf-Dietrich Herberg, Produktmanager für den Bereich Membranfitration der Business Line Getränketechnik bei GEA Westfalia Separator, auf die Anwendungsgebiete von Separatoren, Dekantern und Keramikmembranen im Rahmen der Getränkeherstellung ein. Um das Produktportfolio abzurunden, hat GEA Westfalia Separator vor einigen Jahren die Firma Membraflow GmbH im süddeutschen Essingen übernommen. Membraflow ist Hersteller von keramischen Mikro- und Ultrafiltrationsmembranen und Komplettanlagen für verschiedenste Industriezweige. Frucht-, Gemüse- und Citrussäfte, Wein und Sekt, Kaffee, Tee und Sojamilch sowie natürlich Bier – sie alle wären ohne den Einsatz von Zentrifugen und Membranfiltration kaum denkbar. Gerade in Brauereien gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für die Trenntechnik aus Oelde. So kommen Separatoren zur Klärung der Heißwürze, der Trubwürze, der Kaltwürze sowie des Jungbiers zum Einsatz. Außerdem klären sie das Bier vor der Filtration, um die Filterstandzeiten zu verlängern. Darüber hinaus gibt es noch Spezialeinsatzgebiete, wie zum Beispiel die gestoppte Gärung zur Herstellung von alkoholreduziertem bzw. alkoholfreiem Bier, die Trübungseinstellung bei Hefeweizenbieren und der Kwassklärung. Im Rahmen der Bierrückgewinnung, hängt es von den jeweiligen Randbedingungen der Brauerei ab, welches der drei trenntechnischen Systeme – Separator, Dekanter oder Keramikmembranfilter – idealerweise zum Einsatz kommt. Als einziger Anbieter aller drei Alternativen kann GEA Westfalia Separator neutral beraten und die für jeden Betrieb passende Empfehlung aussprechen. Im Rahmen des PROFI®-Systems schließlich werden Separator und Membrananlage kombiniert, und so die „alte“ Kieselgurfiltration ersetzt.

Das PROFI®-Verfahren zur Bierfiltration, dessen Entwicklung und Einführung, war dann auch Thema des zweiten Fachvortrages des Tages, vorgestellt von Hans Denniger, Produktmanager für Bier der Business Line Getränketechnik von GEA Westfalia Separator, und Mitentwickler von PROFI®. Großer Vorteil dieser Kombination von Separator und Membrananlage ist, dass das gesamte Kieselgurhandling entfällt. Darüber hinaus ist das Filtrationsergebnis extrem zuverlässig, es kann sehr schnell und ohne große Verschnittmengen auf andere Biertypen umgestellt werden, die Prozesszeiten sind kürzer und die Kellerkapazität kann ohne Zusatzinvestitionen gesteigert werden. Die Oelder Pott’s Brauerei filtriert seit 2003 ausschließlich mit PROFI®, die Anlage konnte während der Führung von den Experten in Augenschein genommen werden. 2005 dann entschied sich die Carlsberg-Gruppe als erster weltweit agierender Braukonzern für das System, mittlerweile ist PROFI® auf allen Kontinenten im Einsatz und es besteht kein Zweifel daran, dass es die Kieselgurfiltration auf breiter Front ablösen wird.

Mit diesem Programm realisierte GEA Westfalia Separator, so die einhellige Meinung der Gäste der Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik,  eine überaus gelungene weil hochinformative Veranstaltung, über deren vielfältige Eindrücke beim abschließenden gemeinsamen Ausklang noch lange diskutiert wurde.

 

Autor: Corporate Communications
Abteilung: PR/Media
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