
GEA Westfalia Separator wird in den nächsten drei Jahren rund 90 Mio. Euro in den deutschen Standort Oelde investieren. Der erste Spatenstich für das Produktionszentrum der Zukunft erfolgte am 08.12.2008. Die größte Einzelinvestition innerhalb der GEA Group, Bochum, setzt sich zu einem Drittel aus Bauinvestitionen und zu zwei Dritteln aus Investitionen in Maschinen und Prüfstandtechnik zusammen. Ziel ist die Steigerung der Effizienz am deutschen Standort Oelde durch Modernisierung und Fokussierung der Produktion. Mehr noch: „Wenn wir 90 Millionen Euro in unser Stammwerk investieren, dann ist das nicht nur eine Investition in Gebäude und Maschinen - es ist vielmehr auch eine Investition in die Ideen und die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter“, erklärte Holger Heinrich, Bereichsvorstand GEA Westfalia Separator, in seiner Ansprache.
Zusätzlich neue Unternehmensorganisation
Zusätzlich zu diesen bautechnischen Maßnahmen wird GEA Westfalia Separator seine Organisationsstruktur ändern. Die Konzentration auf nur noch zwei Marktgesellschaften, die GEA Westfalia Separator Process GmbH und die GEA Westfalia Separator Systems GmbH, erschließt dem Unternehmen und seinen weltweiten Kunden durch eine logisch aufeinander abgestimmte Struktur der eingegliederten Business Units klare Synergie-Effekte. Die GEA Westfalia Separator Process GmbH fokussiert sich auf die komplexere, also immer auch individuellere Prozesstechnik mit Separatoren und Dekantern. Die GEA Westfalia Separator Systems GmbH befasst sich mit mehr volumenorientierten Anwendungen, die wie beispielsweise Mineralölseparatoren oder Umweltdekanter im Portfolio von GEA Westfalia Separator vergleichsweise standardisierte Maschinen-Lösungen darstellen. Eine eigenständige Produktionsgesellschaft, die GEA Westfalia Separator Production GmbH, mit Fertigungsstätten in Deutschland (Oelde und Niederahr), Frankreich, Indien und China, sorgt für zusätzliche Marktnähe. Maschinen und Know-how-Teile werden künftig dort gefertigt, wo sie auch benötigt werden.
Aktuell produziert GEA Westfalia Separator mit ca. 3.000 Mitarbeitern rund 7.000 Zentrifugen pro Jahr, die in mehr als 2.500 industriellen Prozessen eingesetzt werden. Kernkompetenz des Marktführers für mechanische Trenntechnik sind neben dem Zentrifugenbau innovative maschinen- und prozesstechnische Lösungen verbunden mit einer proaktiven Wartung, die im Verständnis von GEA Westfalia Separator ein gleichrangiges Unternehmensziel ist.
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