
Um eines der großen Zukunftssegmente aus einer Hand bedienen zu können, besteht seit Anfang des Jahres bei GEA Westfalia Separator, die neue Business Unit „Nachwachsende Rohstoffe.“ In dieser wurden die bisherigen Business Units Öl- & Fettgewinnung, Öl- & Fettverarbeitung, Stärketechnik & Industrielle Biotechnologie zusammengefasst. Mit dieser Fokussierung trägt GEA Westfalia Separator der Tatsache Rechnung, dass sich die Aufgabenfelder der Anwender erweitern, sich viele Produzenten heute eben nicht mehr nur mit einem Einsatzgebiet wie z.B. der Raffination, sondern daneben auch mit Biofuels, mit Stärke, mit Proteingewinnung usw. beschäftigen. „Unsere Kunden bearbeiten die ganze Bandbreite der nachwachsenden Rohstoffe. Deshalb war dieser Schritt nur folgerichtig“, erklärt Klaus-Peter Eickhoff, der Leiter der neuen Business Unit sowie zuständig für den Aufgabenkreis Öle & Fette.
Mit dieser neuen Struktur wird GEA Westfalia Separator jetzt noch effektiver arbeiten und Synergien ausschöpfen können. Ein Beispiel: Durch die Zusammenführung deckt die Business Unit die ganze Wertschöpfungskette aus Massenmaterialien wie Soja, Raps, Kartoffeln, Mais inklusive ihrer Veredelungsprodukte ab. Und zwar sowohl im Bereich Lebensmittel als auch im industriellen Einsatz und der Energiegewinnung.
„Durch die neue Business Unit wird für den Kunden die Abwicklung seines Projekts also wesentlich einfacher, weil er nur noch einen einzigen Ansprechpartner hat, der für die verfahrenstechnische Entwicklungen verantwortlich zeichnet. Viele Kunden haben jetzt nur noch einen Verhandlungspartner, wo sie vorher drei hatten, “ beschreibt Dr. Frank Taetz, der für das Segment Stärke & Proteine verantwortlich zeichnet, einen zentralen Vorteil aus Kundensicht.
Durch diese neue Aufstellung wird sich GEA Westfalia Separator aber nicht nur viel näher am Markt bewegen, sondern auch seine Kunden von der erweiterten Innovationskraft profitieren lassen. Die Zielvorgabe lautet: Immer beste Trenn- und Klärergebnisse für höchste Rohstoffausbeute im Verbund mit gesteigerter Prozess-Effizienz und erhöhter Verfügbarkeit der Anlagen. Um das zu erreichen, nutzt die Business Unit „Nachwachsende Rohstoffe“ das Know-how der gesamten GEA Group. „Wir können zukünftig nicht nur innerhalb von GEA Westfalia Separator noch enger zusammen arbeiten, sondern auch mit unseren Schwesterunternehmen. Wir werden unseren Kunden ihre Lösung also noch durchgängiger und damit auch besser anbieten können“, sagt Bernd Lüking, der den Bereich Biofuels & Fermentationsindustrie leitet.
Nachwachsende Rohstoffe ist in jeder Hinsicht für Nahrungsmittel und für Energien das Thema der Zeit und der Zukunft. Der konsequente Schritt von GEA Westfalia Separator gibt eine Menge Wege frei, wovon die Kunden auf ganzer Linie profitieren können.