
Die GEA Westfalia Separator leitet unter dem neuen Bereichsvorstand Holger Heinrich eine umfangreiche Umstrukturierung ein. Mit dem Projektnamen Kolumbus hat sich das Unternehmen die Bündelung bestehender Erfolgskomponenten und die Entschlackung verhärteter Organisationsstrukturen zum Ziel gesteckt. Dass dieses Vorhaben vom Mutterkonzern, der GEA Group Aktiengesellschaft, unterstützt wird und dass Holger Heinrich hier das vollste Vertrauen besitzt, beweist nicht zuletzt die Tatsache, dass der Konzern bereit ist, in den nächsten drei Jahren rund 160 Mio. EUR in die Division Mechanische Trenntechnik / GEA Westfalia Separator zu investieren.
Gerade vor dem Hintergrund eines möglichen, weltweiten Konjunkturabschwunges oder den Bedrohungen der weltweiten Finanzkrise ist es wichtig für das Oelder Unternehmen, sich einem globalen Maßstab zu stellen und weltweit, aber auch in erheblichem Maße am Standort zu investieren.
Diese Investitionen, die sich in einem hohen, zweistelligen Millionenbereich für den Standort Oelde bewegen, werden sich zu über einem Drittel aus Bauinvestitionen und zu zwei Dritteln aus Investitionen in Maschinen und Prüfstandtechnik zusammen setzen.
Wenn alles gut läuft, kann der erste Spatenstich in Oelde noch vor dem Jahresende erfolgen. Die Umbaumaßnahmen werden sich über die nächsten drei Jahre erstrecken.
Zusätzlich zu diesen bautechnischen Maßnahmen wird die GEA Westfalia Separator ihre bisherige bestehende Organisationsstruktur ändern.
Die Konzentration auf nur noch zwei Marktgesellschaften, die GEA Westfalia Separator Process GmbH und die GEA Westfalia Separator Systems GmbH, erschließt dem Unternehmen durch eine logisch aufeinander abgestimmte Struktur der eingegliederten Business Units klare Synergie-Effekte.
Eine eigenständige Produktionsgesellschaft, die GEA Westfalia Separator Production GmbH, mit Fertigungsstätten in Deutschland (Oelde und Niederahr), Frankreich, Indien und China, sorgt für zusätzliche Marktnähe. Maschinen und Know-how-Teile werden künftig dort gefertigt, wo sie auch benötigt werden.
Zusammengefasst kann man die wesentlichen Eckpunkte des Programms wie folgt beschreiben:
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