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GEA Westfalia Separator Group
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Dienstag 26. Oktober, 2010, 16:24 Alter: 2 Jahr(e)
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Erste großtechnische Anlage zur CO2-Speicherung durch Algen

GEA Westfalia Separator Group bestreitet den Kernprozess

Die eingesetzten Separatoren der GEA Westfalia Separator Group bestreiten den Kernprozess, um die Algenbiomasse abzuernten, aufzukonzentrieren sowie zu waschen.

In der chinesischen Provinz Shandong nimmt ein Kohlekraftwerk Anfang 2011 die weltweit erste großtechnische Anlage zur CO2-Speicherung durch Algen in Betrieb. Die GEA Westfalia Separator Group hat hierzu einen Auftrag in Höhe von rund einer Million Euro für drei leistungsstarke Separatoren zur Ernte und Verwaschung der Algen erhalten.

Algen sind die wichtigsten CO2-Konsumenten auf unserem Planeten, ein Kilogramm trockene Algenbiomasse ist in der Lage ca. zwei Kilogramm CO2 zu speichern und setzt gleichzeitig 1,6 Kilogramm Sauerstoff frei. In diesem Falle werden die Algen kultiviert, indem gereinigtes Rauchgas aus dem Kohlekraftwerk in die Algensuspension geleitet wird. Die Algen speichern das darin enthaltene CO2, wandeln es mit Hilfe von Sonnenlicht um in Proteine, in Lipide und in Kohlenhydrate. Die eingesetzten Separatoren der GEA Westfalia Separator Group bestreiten den Kernprozess, um die Algenbiomasse abzuernten, um den Faktor 50 aufzukonzentrieren sowie in einer zweiten Stufe mit Frischwasser zu waschen. Zuletzt werden die Algen getrocknet und finden als hochwertige Proteine beispielsweise als Tierfutterbeimischung Verwendung.

Mit den drei Separatoren ist eine Speicherung von ca. 2.500 Kilogramm CO2 pro Tag möglich. Diese spezielle Separatorenbauweise der GEA Westfalia Separator Group wird bereits bei anderen Algenreinigungsprozessen genutzt und ist in der Algenbiotechnologie bestens etabliert.

Durch dieses Verfahren ist es möglich, einerseits die Luftverschmutzung zu reduzieren und CO2 zur Verlangsamung der Klimaerwärmung zu speichern, andererseits kommt es zu einem positiven Kosteneffekt. Das Verfahren amortisiert sich innerhalb weniger Jahre, da sowohl Einnahmen durch den Handel mit CO2-Zertifikaten, als auch über die Vermarktung des Futtermittels entstehen.

 

Autor: Corporate Communications
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