

Auf großes Interesse der spanischen und portugiesischen Milchindustrie stieß der erste BestPractices dairy no. 1 Ibérica Seminar am 18. und 19. Oktober 2010 in Madrid.
Das erste BestPractices dairy no. 1 Ibérica Seminar für die Molkereitechnik am 18. und 19. Oktober 2010 in Madrid stieß auf großes Interesse der spanischen und portugiesischen Milchindustrie. Manuel Delgado, Managing Director GEA Westfalia Separator Iberica S.A., konnte mehr als 70 Teilnehmer aus der Molkereibranche der iberischen Halbinsel begrüßen. Auf sie warteten geballte Informationen über Neuentwicklungen aus dem Hause GEA Westfalia Separator. Das Treffen vermittelte den Fachleuten ferner die Synergieeffekte, die sich aus der Nutzung der Gesamtkompetenzen innerhalb der Konzernstruktur der GEA Group ergeben. So präsentierten sich ebenfalls GEA Grenco, GEA Process Engineering Iberia (GEA Tuchenhagen und GEA Niro), GEA Procomac sowie GEA Niro Soavi.
„Wir wollen unser Know-how mit Ihnen teilen und den Nutzen multiplizieren“, betonte Manuel Delgado, als er die GEA Group als Gastgeber kurz vorstellte. Das Unternehmen ist einer der größten Systemanbieter für Produzenten aus den langfristig wachsenden Bereichen Nahrungsmittel und Energie. Dadurch profitiert sie direkt von den weltweiten Megatrends, wie dem konstanten Bevölkerungswachstum, der Urbanisierung und zunehmenden Entstehung einer Mittelschicht, dem wachsenden Energiebedarf sowie dem steigenden Umweltbewusstsein. Das Segment GEA Mechanical Equipment, das neben der GEA Westfalia Separator Group auch GEA Flow Components (GEA Tuchenhagen) und GEA Niro Soavi umfasst, schafft mit seinen Ingenieurleistungen die Voraussetzungen für die technische Umsetzung dieser Trends im Liquid Food Bereich.
Prospektive Möglichkeiten für die spanische Molkereiindustrie.
Den Abschluss des Workshops bildete ein Überblick über den spanischen Milchmarkt, den Louis Calabozo, Generaldirektor der Federacion Nacional de Industrias Lacteas (FeNIL) engagiert präsentierte. Das große Thema der spanischen Milchindustrie ist die europäische Quotenregelung. Spanien hat ein beschränktes Kontingent von 6,2 Millionen Tonnen zur Verfügung, die spanischen Konsumenten verbrauchen aber mehr als neun Millionen Tonnen Milch und Milchprodukte. Die spanische Molkereiindustrie hat diese Herausforderung angenommen und ist nun in Europa Marktführer bei angereicherten oder funktionellen Milchprodukten, repräsentiert 23 Prozent des europäischen Verbrauchs in dieser Kategorie, bei fermentierten Milchprodukten sogar 40 Prozent. Denn neben dem Inlandsmarkt bietet besonders der Export viel Potential. Nach Aussage unabhängiger Institute wächst die Nachfrage nach Lebensmitteln weltweit um durchschnittlich drei Prozent pro Jahr. Hier liegen auch für die spanische Molkereiindustrie prospektive Möglichkeiten.
Das von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommene erste BestPractices dairy no. 1 Ibérica-Seminar der GEA Westfalia Separator Group für die Molkereiindustrie soll nicht nur eine Fortsetzung in Spanien finden. In absehbarer Zeit wird das Konzept auch in Südamerika wieder aufgegriffen, wo bereits zwei ähnliche Veranstaltungen in Brasilien (2006, 2009) und eine in Lima (2008) stattfanden.