
Wo Erdöl gefördert oder nach Erdöl gebohrt wird, sammelt sich sogenanntes „Drain Water“. Dieses Wasser ist mehr oder weniger stark mit Öl verunreinigt und darf vor einer entsprechenden Entölung nicht ins Meer eingeleitet werden. Die Grenzwerte liegen nach den Vorgaben der IMO (International Maritime Organization) bei 15 ppm, in einigen sensiblen Meeresregionen sogar bei 5 ppm.
Mit Westfalia Separator® seaprotectsolutions wird „Drain Water“ auf das gesetzlich vorgeschriebene Maß entölt, so dass der Schutz des marinen Ökosystems gewährleistet ist. Die zentrale Rolle spielt dabei das BilgeMaster-System von GEA Westfalia Separator. Wie bei der Entölung von Bilgewasser kann auch das „Drain Water“ mit diesem innovativen System zuverlässig entölt werden.
Westfalia Separator® seaprotectsolutions können vielfältig eingesetzt werden: auf Produktionsplattformen und Bohrplattformen ebenso wie auf FSOs oder FPSOs.
Das gesammelte „Drain Water“ wird der Behandlungsanlage zugeführt, in der ein selbstreinigender Separator das Kernstück bildet. Nachdem das ölhaltige Wasser erhitzt und mit entsprechenden Hilfsmitteln versetzt worden ist, trennt es der Separator in Feststoffe (Schlamm von hoher Trockensubstanz), eine Ölphase und gereinigtes Wasser. Die Wasserphase wird von einem speziellen Ölmonitor überwacht. Übersteigt der Ölgehalt 15 ppm, rezirkuliert das Wasser automatisch ins System. Entspricht der Ölgehalt den gesetzlichen Vorgaben, wird das Wasser ins Meer eingeleitet. Zusatzaggregate erlauben eine Reduktion des Ölgehalts auf weniger als 5 ppm, so dass praktisch reines Wasser ins Meer abgegeben werden kann.

Aufbereitung von Bilgewasser