
Kontaminierte Bohrspülungen und -schlämme bilden ein hohes Gefährdungspotenzial für das sensible ozeanische Ökosystem. Eine entsprechende Behandlung bereitet die verunreinigten Emulsionen und Schlämme so weit auf, dass am Ende des Prozesses gereinigtes und damit unbelastetes Wasser an die Umwelt abgegeben werden kann. Diese Aufgabe leisten Hochgeschwindigkeits-Dekanter und Klär-Separatoren von GEA Westfalia Separator.
Unter Bohrspülungen versteht man viskose Emulsionen, die während des Bohrens nach Erdöl im Kreislauf durch das Bohrrohr gespült werden, um das Mahlgut auf diese Weise mit nach oben zu fördern. Diese Emulsionen sind schnell mit Schlamm, Salzwasser und Ölrückständen kontaminiert. Das bedeutet, dass die Bohrspülungen immer wieder gereinigt werden müssen, um für einen reibungslosen Bohrprozess zu sorgen. Die kontaminierten Spülungen gefährden darüber hinaus aber auch das Meer. Umso wichtiger ist eine kontinuierliche Aufbereitung.
Nachdem die Bohrspülungen ein grobes Sieb passiert und mit Flockungsmittel und einer Spülflüssigkeit versetzt worden sind, werden die gröberen Feststoffe von einem entsprechend leistungsfähigen Dekanter abgetrennt. Die flüssige Phase gelangt zunächst in einen Slop Oil-Tank. Ein Klär-Separator von GEA Westfalia Separator trennt dann die feinen Restfeststoffe ab, so dass die Flüssigphase nach Passieren eines Schutzfilters als gereinigtes Wasser an die Umwelt abgegeben werden kann. Der Philosophie der „Null-Emission“ wird dadurch in vorbildlicher Weise entsprochen.

Aufbereitung von Bohrspülungen
Zur Aufbereitung von feststoffreichem Bohrschlamm hat GEA Westfalia Separator außerdem spezielle Hochgeschwindigkeits-Dekanter entwickelt, die als Westfalia Separator® cdforce-Generation auf Förderplattformen und FPSOs ihren effektiven Dienst tun.