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GEA Westfalia Separator Group
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Reinigung von Bitumen
und Aufbereitung von „Produced Water“

Ölhaltige Sande spielen für die Gewinnung von Rohöl eine nicht zu unterschätzende Rolle. So haben z. B. die Ölsande in der kanadischen Provinz Alberta (Athabasca-Gebiet) einen Mineralölgehalt, der je nach Region annähernd 20 Prozent erreichen kann. Das Rohöl liegt als klebriges Bitumen vor, das mit der sogenannten Heißwassermethode aus dem Sand gelöst wird.  

Düsen-Separatoren von GEA Westfalia Separator

Bevor das verdünnte Bitumen zu Asphalt, Dachpappe oder anderen Erdölprodukten verarbeitet werden kann, muss es von Wasser und Feststoffen befreit werden. Düsen-Separatoren von GEA Westfalia Separator sind dafür prädestiniert. Ein weiteres Einsatzgebiet dieser Separatoren liegt in der Aufbereitung von „Produced Water“, ölhaltigem Wasser, das bei der Gewinnung von synthetischem Rohöl aus Ölsanden in verschiedenen Produktionsstufen anfällt.  

 

Das verdünnte Bitumen hat üblicherweise einen Wasseranteil von 30 bis 40 Prozent und bis zu vier Prozent feinen Sand und Erde. Der Wassergehalt sollte jedoch auf unter drei Prozent und der Mineralgehalt auf unter 0,5 Prozent reduziert werden. Düsen-Separatoren von GEA Westfalia Separator erreichen diese Ziele mit einer Durchsatzleistung von bis zu 250 m3 pro Stunde.  

Entstehendes „Produced Water“ wird gleich mit aufgearbeitet

Ihr zweites Einsatzgebiet ist die Aufbereitung des „Produced Water“ aus der Bitumengewinnung. Das Wasser kann bis zu 2000 ppm an Öl enthalten, ein Anteil, der durch den Einsatz der Separatoren auf weniger als 100 ppm reduziert wird. Die Düsen-Separatoren arbeiten mit einer Leistung von bis zu 200 m3 pro Stunde und trennen das „Produced Water“ in saubere Öl- und Wasserphasen.  

Die Vorteile auf einen Blick

Mit dieser Aufbereitung ist zum einen ein ökonomischer Effekt verbunden, denn das zurückgewonnene Öl erhöht den wirtschaftlichen Gesamtertrag. Andererseits ist das Verfahren aber auch aus ökologischen Gründen relevant, da nach der Reinigung keine gefährdenden Spuren von Öl mit dem Wasser in die Umwelt gelangen können.

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