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GEA Westfalia Separator Group
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Verarbeitung von Tierblut zu Blutplasma und Blutmehl

Prozesslinien von GEA Westfalia Separator unterstützen Schlachtbetriebe bei der wirtschaftlichen Gewinnung von Blutplasma und Blutmehl.

Industrielle Verwendbarkeit von Blutplasma und Blutmehl

Die konsequente Verarbeitung von Tierblut zu Blutplasma oder Blutmehl ist ein möglicher Weg, die Rentabilität von Schlachtbetrieben noch weiter zu erhöhen. Insbesondere die Gewinnung von Blutplasma eröffnet lukrative Möglichkeiten, ist dieses Produkt doch aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe von den verschiedensten Industriebranchen sehr gefragt. Als Zusatzstoff im Lebensmittelsektor wird Blutplasma ebenso eingesetzt wie im Pharma- oder Heimtierfutterbereich.  

Durch Citrate Blutgerinnung verhindern

Blut setzt sich aus zelligen und flüssigen Bestandteilen zusammen. Werden die Blutkörperchen aus dem flüssigen Blut entfernt, bleibt Plasma zurück. Um eine Gerinnung des Blutes zu verhindern, wird beim Auffangen des Blutes aus den Arterien der Schlachttiere ein gerinnungshemmendes Mittel zugegeben. Für diesen Zweck eignen sich Kalzium bindende Substanzen wie Citrate. Durch die Verhinderung der Thrombinbildung kann keine Gerinnung einsetzen.

Gewinnung von Blutplasma

Gewinnung von Blutplasma

Gewinnung von Blutplasma durch Separierung

Bei der Separierung des mit dem Antigerinnungsmittel versetzten Blutes wird als leichte Flüssigkeitskomponente das Plasma gewonnen. Es enthält 7 bis 9 Prozent Eiweiß mit einem sehr hohen Anteil an essenziellen Aminosäuren, so dass es einen entsprechend hohen ernährungsphysiologischen Wert darstellt. Das gewonnene Blutplasma kann sowohl einer Frischverarbeitung zugeführt bzw. zu Blutplasmapulver weiterverarbeitet werden. Die zweite Phase aus der Separation des Tierblutes ist das Blutkonzentrat, das zu Blutmehl getrocknet werden kann

Direkte Gewinnung von Blutmehl mittels Dekanter

Auch die gesonderte Gewinnung von Blutmehl wird von GEA Westfalia Separator effektiv unterstützt. In diesem Prozess wird das Tierblut im ersten Schritt ohne Vorbehandlung mit Hilfe eines Wärmetauschers erwärmt. Die anschließende Koagulation wird mit Hilfe von Direktdampf realisiert. Jetzt kommt ein Dekanter zum Einsatz, der das koagulierte Tierblut in Blutwasser und feuchtes Blutmehl trennt.

Komplette Prozesslinie von GEA Westfalia Separator zur Gewinnung von Blutmehl

Komplette Prozesslinie von GEA Westfalia Separator zur Gewinnung von Blutmehl

Wirtschaflichkeit der GEA Westfalia Separator Prozesslinien

In wirtschaftlicher Hinsicht ist diese Prozessführung deshalb so sinnvoll, weil Dampf und damit Energie eingespart werden kann. Ermöglicht wird diese Einsparung, weil die Flüssigkeitsphase aus dem Dekanter – das Blutwasser – in den Wärmetauscher zurückgeführt und Direktdampf für die Koagulation reduziert werden kann. Das vorentwässerte Blutmehl muss abschließend nur noch getrocknet werden. Da es sich bei der Gewinnung von Blutmehl primär um eine Entsorgungsaufgabe handelt, ist für die Schlachtbetriebe die mechanische Entwässerung allein schon deshalb interessant, weil die hohe Entsorgungslast auf diese Weise wirkungsvoll reduziert wird.