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GEA Westfalia Separator Group
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Phospholipide –
DPL-Prozess für gezielte Molkenentfettung

Eine spezielle Form der Molkenveredelung stellt die von GEA Westfalia Separator entwickelte De-Phospholipidation (DPL-Prozess) dar. Darunter versteht man die Abtrennung von Phospholipiden bzw. Lipoproteinen aus der Süß- oder auch aus der Sauermolke.

Vorteil des DPL-Prozesses

Der zentrale Vorteil dieses Verfahrens liegt in einer optimal entfetteten Molke und damit einer maßgeschneiderten Qualität, die sich positiv sowohl auf die Wirtschaftlichkeit bestimmter Molkenverarbeitungsprozesse als auch auf die damit erzielten Endprodukte auswirkt.

Der DPL-Prozess im Detail

Die Fettkugeln der Milch werden von einer mehrlagigen Membranschicht umschlossen. Diese besteht vorwiegend aus Phospholipiden und Proteinen. Phospholipide verhalten sich amphiphil und emulgieren das Milchfett in der Milch. Chemisch sind es Ester der Phosphorsäure, die zur Gruppe der Lipide gehören und als wichtiger Bestandteil in allen tierischen und pflanzlichen Zellen vorkommen.

 

Um die Phospholipide zuverlässig abzutrennen und eine optimal entfettete Molke zu gewinnen, hat GEA Westfalia Separator den DPL-Prozess entwickelt. 

DPL-Prozess / De-Phospholipidation

DPL-Prozess / De-Phospholipidation

Nach Reinigung und Entrahmung der Rohmolke wird die gewonnene entrahmte Molke pasteurisiert, im Wärmetauscher abgekühlt und anschließend mit Kaliumhydroxid und Kalziumchlorid versetzt und nach einer Anwärmung in einen Reaktionstank überführt. Anschließend sorgt ein Klär-Separator für die Abtrennung der Phospholipide aus der Molke.

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