|Neuen Benutzer registrieren        
|Passwort vergessen?
GEA Westfalia Separator Group
Lesezeichen / Weiterempfehlen / Drucken

Magermilch und Rahm bis 45 Prozent

Rohmilch enthält rund 4 Prozent Fett. Um Magermilch zu erhalten, findet in den Molkereibetrieben eine Entrahmung statt, bei der Trenn-Separatoren von GEA Westfalia Separator seit jeher eine dominierende Rolle spielen.

Warmmilchentrahmung oder Kaltmilchentrahmung?

Man unterscheidet dabei zwischen der Warmmilchentrahmung bei Milchtemperaturen von 52 bis 55 °C und der Kaltmilchentrahmung, die mit Milchtemperaturen von 4 bis 20 °C arbeitet. GEA Westfalia Separator unterstützt beide Verfahren.  

 

Bei der Warmmilchentrahmung werden im Allgemeinen größere Durchsätze bei sehr guten Effizienzen erreicht. Jedoch ist auch in jüngster Zeit mit dem innovativen Westfalia Separator® procool-System ein besonders zukunftsweisendes Element für die Kaltmilchentrahmung entwickelt worden. GEA Westfalia Separator hat mit den Entrahmungs-Separatoren der Westfalia Separator® hyvol® proplus-Generation auch in puncto Produktschonung und Ausbeutemaximierung neue Standards gesetzt.

Prozesslinie zur Herstellung von Magermilch
											und Rahm

Prozesslinie zur Herstellung von Magermilch

Milchentrahmung mit Westfalia Separator hyvol proplus-Separatoren

Mit Westfalia Separator® hyvol® proplus-Entrahmungs-Separatoren lässt sich die Milchentrahmung in mehrfacher Hinsicht optimieren. Die Basis bilden Westfalia Separator® hyvol®-Separatoren, die mit dem hydrohermetischen Zulauf und einem System für sehr schnelle Entleerungen ohnehin schon für eine produktschonende und verlustminimierte Ausbeute stehen. Ergänzt werden die Westfalia Separator® hyvol®-Separatoren nun um das Westfalia Separator® proplus-Modul, das in der Lage ist, auch aus dem bisher nicht verwertbaren Restfeststoff noch wertvolles Protein zur Weiterverarbeitung zu gewinnen. Diese Separatoren können bei der Warm- oder Kaltmilchentrahmung eingesetzt werden.

 

Die mechanische Entrahmung durch Zentrifugalkraft ist notwendig, um die Rohmilch in Rahm und Magermilch zu trennen. Nach der Trennung werden beide, je nachdem, ob z. B. fettarme Milch, Vollmilch oder Sahne produziert werden soll, in einem bestimmten Verhältnis wieder miteinander vermischt, bis der gewünschte Fettgehalt optimal eingestellt ist.

 

Die Mehrzahl der Molkereien arbeitet dabei mit der Warmmilchentrahmung: Die Rohmilch wird zuerst erhitzt und dann warm entrahmt. Aufgrund der höheren Temperaturen besteht ein besonders signifikanter Dichteunterschied zwischen Rahm und Magermilch, der die Entrahmungsschärfe eines Separators positiv beeinflusst.

Kaltentrahmung mit Westfalia Separator® procool-Technologie

Vor allem in den USA, Mexico, Australien und Neuseeland ist inzwischen jedoch die Kaltmilchentrahmung auf dem Vormarsch. Die Betriebstemperatur liegt hier zwischen 4 und 20 °C. Das bedeutet für eine Molkerei im Vergleich zu den bisher üblichen Entrahmungstemperaturen von 52 – 55 °C einen geringeren Energieaufwand und damit sinkende Produktionskosten.

 

Das ist aber längst nicht der einzige Vorzug. Milch, die über einen längeren Zeitraum warm steht, ist mikrobiologisch gefährdeter. Selbst wenn eine spätere Pasteurisation ein mikrobiologisch einwandfreies Produkt garantiert, ist es unter Qualitätsgesichtspunkten dennoch attraktiv, von Anfang an alle Prozesse zu vermeiden, die negative Auswirkungen auf das Produkt haben können. Und bei kalten Temperaturen ist das Wachstum von Mikroorganismen deutlich reduziert.

 

GEA Westfalia Separator unterstützt die Kaltmilchentrahmung mit dem neuentwickelten Westfalia Separator® procool-Separator, der ersten Kaltmilchzentrifuge, die mit Riemenantrieb arbeitet und daher weniger Energie verbraucht. Die neue Maschinengeneration bietet außerdem die Möglichkeit, zwischen kalt und warm wählen zu können. Eine Molkerei hat damit die Option, mit der identischen Maschine sowohl eine Kalt- als auch eine Warmmilchentrahmung zu realisieren, je nachdem, was für das Endprodukt im Einzelfall am sinnvollsten ist. 

Nach oben