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GEA Westfalia Separator Group
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Geklärte Molke und Molkenrahm

Als Molke wird jene Flüssigkeit bezeichnet, die bei der Herstellung von Käse nach Abscheidung des Käsestoffes (Kasein) und des Fettes bei der Gerinnung der Milch anfällt. Je nach Art der Käsestoffabscheidung können drei Molkesorten anfallen:

 

  • Labmolke (Süßmolke)
  • Sauermolke
  • Technische Molke

Weiterverarbeitung von Molke

Wurde Anfang der 70er Jahre eine wirtschaftliche Nutzung kaum in Erwägung gezogen, hat sich die Situation in den darauffolgenden Dekaden aufgrund der stark gestiegenen Käseproduktion sowie verstärkte Auflagen der Wasserwirtschaft und damit verbundene Entsorgungskosten grundlegend geändert. Das Nebenprodukt sollte nun wirtschaftlich genutzt werden.  

 

Intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten führten zu effizienten Verfahren für die Weiterverarbeitung von Molke zu Produkten wie

Prozesslinie zur Herstellung von geklärter Molke und Molkenrahm

Für eine prozesstechnisch optimale und wirtschaftliche Weiterverarbeitung ist die Molke jedoch im Vorfeld von Milchfett und Käsestaub zu befreien. Zentrifugen von GEA Westfalia Separator nehmen diese Schlüsselstelle erfolgreich ein.

Prozesslinie zur Herstellung von geklärter Molke und Molkenrahm

Herstellung von geklärter Molke und Molkenrahm

Rückgewinnung von Käsestaub und Laktalbumin

Die Separatoren erfüllen dabei nicht nur ihre Trennaufgaben, sondern leisten auch durch die Rückgewinnung und Aufbereitung von wertvollen Inhaltsstoffen wie Käsestaub oder Laktalbumin einen bedeutenden Beitrag zum gesamtwirtschaftlichen Ergebnis der Verarbeitungsbetriebe. 

 

Laktalbumin ist ein Gemisch verschiedener Molkenproteine. Es wird traditionell durch Hitzedenaturieren aus Molken verschiedener Provenienzen gewonnen, vor allem aus Käsemolken. Nachdem das Laktalbumin unlöslich geworden ist, lässt es sich durch Separatoren abschleudern und im Sprühturm zu Pulver trocknen. Ernährungsphysiologisch ist Laktalbumin von hohem Wert. 

 

Auch am Beispiel von Käsestaub lässt sich die Gewinnung und Weiterverarbeitung unerwünschter Stoffe aus der Molke demonstrieren: Als Käsestaub bezeichnet man sehr feine Käsepartikel mit Korngrößen von einigen μm bis 1 mm, die beim Schneiden, Rühren und Pumpen des Käsebruchs entstehen. Diese Eiweißteilchen gelangen während der Trennung von Käsebruch und Molke bzw. beim Drainieren der Käseformen und Pressen derselben in die Molke. Viele Großmolkereien trennen den Käsestaub mit Klär-Separatoren von GEA Westfalia Separator aus der Molke ab, um das dabei gewonnene Konzentrat anschließend mit Dekantern weiter zu entfeuchten, bis eine rieselige Käsemasse mit einer Trockensubstanz von rund 40 Prozent entsteht. Diese Masse lässt sich dann zu Schmelzkäse weiterverarbeiten.

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