
In der Weinbereitung werden herkömmliche Pressverfahren zunehmend durch zentrifugale Trenntechnik ersetzt. Dabei stehen nicht nur wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund, sondern auch qualitative Aspekte.
Separatoren und Dekanter von GEA Westfalia Separator nehmen in diesem Wandlungsprozess eine führende Rolle ein. Sie kommen in den Weinkellereien auf vielfältige Weise zum Einsatz – bei der

Verfahrensvarianten bei der Weinbereitung
Durch die frühzeitige Klärung des Mostes und die schonende Behandlung wird die Produktqualität positiv beeinflusst. Das Ergebnis sind reintönige und sortentypische Weine.
Ein besonderer Innovationsschub ist mit dem Westfalia Separator® VINEX®-Verfahren zur kontinuierlichen Traubenentsaftung verbunden. Die maximale Ausbeute bei gleichzeitiger Premiumqualität macht Westfalia Separator® VINEX® bei vielen Winzern schon heute zum bevorzugten Entsaftungsverfahren.
Konventionelle Pressen haben folgende Nachteile: mehrstündige Maischestandzeiten, inhomogene Mostqualität, aufwändiges Vorstapeln der Maische sowie mangelnde Hygiene und nennenswerte Trubmengen im Saft.
Ganz anders Westfalia Separator® VINEX®: Durch den Einsatz des Dekanters wird erstmals eine kontinuierliche Entsaftung der Trauben realisiert, so dass auf die bisher üblichen Maischestandzeiten von bis zu acht Stunden und die dafür notwendigen Tanks verzichtet werden kann. Mit rund 85 Prozent bei roten Trauben ist auch die Ausbeute überdurchschnittlich. Die Entsaftung mit Dekantern gewährleistet außerdem eine einheitliche Saftqualität. Westfalia Separator® VINEX® arbeitet dabei ausgesprochen schonend.
Stielansätze und Kerne der Trauben werden beim Dekantieren nicht zerstört, so dass im Gegensatz zum Pressverfahren in Schneckenpressen keine Bitterstoffe frei werden. Auf der anderen Seite wird das Fruchtfleisch maximal entsaftet, inklusive Fruchtzucker, Säuren und Salzen.
Bei der maischevergorenen Rotweinverarbeitung wird durch das Dekanter-Verfahren nahezu die gesamte Hefe entfernt. Dadurch kann unter optimalen Bedingungen die nachfolgende Klärung stark entlastet ablaufen. Das geschlossene System reduziert zudem unerwünschte Oxidationen und ist einfach zu reinigen.
Neben der Traubenentsaftung im Westfalia Separator® VINEX®-Verfahren zeichnen sich Dekanter von GEA Westfalia Separator auch in anderen Prozessstufen aus. In Weinkellereien liegen ihre Einsatzgebiete überall da, wo Flüssigkeiten mit einem hohen Feststoffanteil geklärt werden müssen.
Dazu zählen die
In allen Prozessstufen, in denen Feststoffpartikel auszutragen sind, kommen Separatoren zum Einsatz. Weinkellereien nutzen sie für
Die rechtzeitige Klärung entscheidet oft über die geschmackliche Sauberkeit und damit über Gesamtqualität und Marktwert eines Weines.
Während eine Selbstklärung durch Sedimentation zeitraubend und unvollkommen ist und eine Abkühlung erfordert, lösen Hochleistungs-Klär-Separatoren von GEA Westfalia Separator sämtliche Feinklärungen in einem wesentlich kürzeren Zeitraum. Dabei können auch Feststoffpartikel in einer Größe von ca. 0,5 μm zuverlässig abgetrennt werden. Der Erzeuger spart Tankraum, weil der Wein nicht zur Sedimentation gelagert werden muss. Das Hefegeläger ist gesünder und reiner. Es wird deutlich weniger SO2 benötigt, weil ein Teil der sauerstoffübertragenden Oxydasen bereits im Moststadium mit dem Trub entfernt wird. Weine aus separierten Mosten lassen sich besser und wirtschaftlicher stabilisieren, filtrieren und entkeimen. Es sind weniger Filterhilfsmittel nötig und die Filterstandzeiten verlängern sich deutlich.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Stabilisierung und Abtrennung von Weinstein-Kristallen, die bei der Gärung des Weines entstehen. Um die Ausscheidung von Weinstein-Kristallen im abgefüllten Wein zu verhindern, wird der Weinstein beim konventionellen Verfahren durch Kühlung oder Kühllagerung des Weines über einen mehrtägigen Zeitraum ausgeschieden.
Dieser Prozess wird durch das von GEA Westfalia Separator entwickelte Verfahren unter Zugabe von Kontaktweinstein auf rund zwei bis vier Stunden verkürzt. Zu diesem Zweck wird ein Separator mit einem Hydrozyklon kombiniert. Der Hydrozyklon trennt die groben Kristalle ab. Diese werden recycelt und können problemlos wieder als Kontaktweinstein zum Einsatz kommen. Die feinen Kristalle werden nachfolgend vom Separator abgetrennt. Sie werden als Weinstein verkauft.