
Sojadrinks sind besonders proteinreich, frei von Laktose und cholesterinfrei und stellen vor allem für gesundheitsbewusste Menschen eine wohlschmeckende Alternative zu anderen Milchprodukten dar. Ein weiteres Trendprodukt aus der Sojabohne ist Tofu – leicht bekömmlich, kalorienarm, cholesterin- und laktosefrei.

Komplette Prozesslinie von GEA Westfalia Separator zur Herstellung von Sojamilch und Tofu
Dekanter und Separatoren von GEA Westfalia Separator übernehmen in der industriellen Produktion von Sojadrinks und Tofu eine zentrale Rolle. Beide Produkte lassen sich mit ihrer Hilfe im Rahmen auf effiziente Weise herstellen – in höchster und stets gleichbleibender Güte.
Die Sojabohnen werden zunächst gesäubert, geschält, eingeweicht und mit heißem Wasser vermahlen. Ein Dekanter trennt das sogenannte Okara (Sojabohnenrückstände) von der Sojamilch ab. Mittels einer zweiten Extraktion des Okaras mit heißem Wasser und anschließender Dekanter-Klärung kann die Proteinrückgewinnung deutlich verbessert werden.
Das Okara, auch als Sojakuchen bezeichnet, ist reich an Ballaststoffen, Stärke und Protein. Daher findet das Nebenprodukt Okara in Lebensmitteln vielseitige Verwendung, z. B. als geschmacksneutraler Teigbestandteil in Backwaren.
Die Sojamilch aus der ersten Dekanter-Stufe kann durch einen Klär-Separator nachgeklärt werden, bevor sie der weiteren Sojamilchherstellung zugeführt wird. Nach der Inaktivierung der Enzyme, Deodorisation, Mischung und Homogenisierung wird die Sojamilch pasteurisiert, bzw. ultrahocherhitzt und verpackt. Mit Hilfe eines Trenn-Separators lässt sich außerdem eine fettreduzierte Sojamilch produzieren, indem das Öl abgetrennt wird.
Ob fettreduziert oder nicht: In einem weiteren Schritt kann aus der Sojamilch auch Tofu hergestellt werden, das als Bratling und pflanzlicher Burger genauso beliebt ist wie als Brotaufstrich oder sogar als Dessert. Nachdem das gefällte Eiweiß abgepresst worden ist, steht der Tofu-Presskuchen zur Abpackung oder als Basisprodukt für die Weiterverarbeitung zur Verfügung.