
Zur Herstellung von Medikamenten bedarf es einer Vielzahl unterschiedlicher Ausgangsstoffe chemischer und biologischer Herkunft. Daraus ergibt sich, dass auch in den Produktionsabwässern viele Substanzen enthalten sind, die sich aus den Klärschlämmen nicht leicht separieren lassen. Bei der Verwendung herkömmlicher Klär- und Sedimentierbecken, die eine große Fläche und relativ lange Reinigungszeiten beanspruchen, ist zudem die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte in den Abwässern nur schwer zu erreichen.

Abwasseraufbereitung in der Pharmazieindustrie
Anders mit Dekantern von GEA Westfalia Separator. Ihr zusätzlicher Einsatz befreit die Produktionsabwässer soweit von belastenden Inhaltsstoffen, dass die vorgegebenen Grenzwerte zuverlässig eingehalten werden können. Ein wesentlicher Vorteil von Dekantern gegenüber Membranfiltrationsanlagen besteht außerdem darin, dass keine „Verstopfungsphänomene“ auftreten und somit die Prozesssicherheit stabiler ist.
Aus den Ausgleichsbecken gelangt das Abwasser zu einer biologischen Behandlung in Belüftungsbassins und läuft dann über Vorklärer in einen Ausgleichsbehälter, der als Vorlage dient. Von hier übernimmt der Dekanter die Entwässerung des Schlammes. Die sehr guten Trennresultate des Dekanters erlauben ein direktes Einleiten der Klärphase in das Gewässer.