
Die Papierherstellung zählt zu den wasserintensivsten industriellen Produktionsprozessen, denn ohne die physikalischen Eigenschaften des Wassers wäre bei der Aufschlämmung der Papierbestandteile keine gleichmäßige Struktur zu erreichen. Sowohl bei der Aufbereitung von natürlichen Rohstoffen (Holz, Zellstoff, Pflanzenfasern), als auch bei der Rückgewinnung von Altpapier ist ein hoher Wassereinsatz unumgänglich. Dabei fallen große Mengen Abwässer an, die es aufzubereiten gilt. Speziell beim „De-Inking“, dem Recyceln von bedrucktem Altpapier, sind die Rückstände im Abwasser problematisch.
Hier zeigen sich die Vorteile eines Dekanters der GEA Westfalia Separator Group – im Hinblick auf Wettbewerbsvorteile durch Kostensenkung für die Papierindustrie als auch für den Umweltschutz durch Schadstoffminimierung.
![]() |
Neben den erwähnten Bestandteilen werden je nach gewünschter Papierqualität noch weitere chemische Substanzen beigemischt, seien es Weißmacher, Farben oder staubhemmende Mittel, die am Ende des Produktionsablaufes dem Abwasser wieder entzogen werden müssen.
Durch die Vor- und Nachklärung entstehen Primär-, Sekundär- und Flotationsschlämme, die von dem Dekanter einzeln oder auch zusammen entwässert werden. Durch den hohen Trockensubstanzgehalt reduzieren sich die Lager- und Entsorgungskosten, der Frischwasseranteil wird minimiert, und teure chemische Substanzen können ihren Dienst mehrfach verrichten – ein Faktor, der sich ebenfalls positiv auf die wirtschaftliche Bilanz auswirkt. Der entwässerte Schlamm kann entweder direkt deponiert, getrocknet oder einer Verbrennung zugeführt werden.