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GEA Westfalia Separator Group
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Aufbereitung von kommunalem Abwasser

Die internationale Gewässerschutzpolitik hat sich besonders der weitergehenden Abwasserreinigung verschrieben. Die notwendige Konsequenz: ein weltweiter Anstieg des Klärschlammvolumens. Wie können die Kommunen die wachsenden Mengen umweltfreundlich und zugleich kostengünstig entsorgen? Die Lösung liegt in einer möglichst restlosen Entwässerung. Denn je höher die Feststoffkonzentration des Klärschlamms, desto wirtschaftlicher gestalten sich die weiteren Prozesse.

Entwässerung und Eindickung von kommunalem Klärschlamm

Entwässerung und Eindickung von kommunalem Klärschlamm

Entwässerung und Eindickung von kommunalem Klärschlamm

In welchen Dimensionen Umwelttechnik der GEA Westfalia Separator Group weltweit zum Einsatz kommt, unterstreicht die Auswahl der im Folgenden vorgestellten Beispiele.

Beispiel der Superlative: 30 Dekanter zum Eindicken und Entwässern von Klärschlamm

Ein Projekt der Superlative ist die Kläranlage Changi in Singapur. Im derzeit größten Kläranlagen-Neubau der Welt wurden 30 Dekanter der Baureihen CA 1036 und CA 1035 zum Eindicken und Entwässern von Klärschlamm installiert. Die überdimensionalen Schneckenzentrifugen sind zusätzlich mit Peripheriegeräten, Pumpen, Fördervorrichtungen, Flockungsmittelstationen und Schaltanlagen ausgerüstet.

Vorteile von Dekantern

Im Vergleich zu anderen Abwasser-Aufbereitungsverfahren bieten Dekanter den Vorteil eines kontinuierlichen Betriebs – verbunden mit deutlich weniger Raumbedarf, was in diesem außerordentlich dicht bevölkerten Stadtstaat mit rund 4 Millionen Einwohnern von enormer Wichtigkeit ist. Die Anlage kann täglich ca. 800.000 m3 Abwasser aufbereiten. Im Vergleich dazu bringt es Berlin mit 3,5 Millionen Einwohnern auf täglich 650.000 m3.

Geringer Platzbedarf

Auch im ukrainischen Charkow ist die GEA Westfalia Separator Group Partner für zukunftsgerechte Umwelttechnik. Die im Jahre 2004 in der örtlichen Kläranlage installierten drei Dekanter der Baureihe UCB 505 realisieren mit ihren relativ kleinen Trommeldurchmessern von 500 mm die sehr hohe Leistung von 40 m3 Klärschlamm pro Stunde. Mit den drei Dekantern wurden vier Dekanter älterer Bauweise ersetzt und das bei einem Platzbedarf, der um ein Drittel unter dem Bedarf der Vorgängermodelle liegt. Die Entwässerungsleistung liegt jetzt im Trockensubstanzgehalt um bis zu 8 Prozent höher, so dass ein deutlich geringeres Volumen deponiert werden muss und die vorhandene Deponiefläche mindestens um ein Drittel länger betrieben werden kann. Mit dieser kommunalen Kläranlage liegt Charkow schon heute auf EU-Niveau.

Auch mobile Anlagen sind möglich

Ein repräsentatives Beispiel aus Deutschland ist der traditionsreiche Chemiestandort Bitterfeld. Hier trägt die GEA Westfalia Separator Group maßgeblich dazu bei, das nach 100-jähriger Industriegeschichte hochbelastete Grundwasser zu sanieren. Das auf Jahrzehnte ausgelegte Projekt arbeitet mit einer Schlammentwässerungsanlage, in der ein Dekanter UCD 536 die Funktion des Kernaggregats einnimmt. Diese kontinuierlich arbeitende Horizontal-Zentrifuge verarbeitet zur maximalen Entwässerung bis zu 60 m3 Klärschlamm pro Stunde. Sie ist als autarke Einheit in einem 40-Fuß-Container installiert und erfüllt damit alle Ansprüche an eine uneingeschränkte Mobilität.

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