
Gülle aus der Nutztierhaltung ist in der modernen Landwirtschaft ein wertvoller Naturdünger. Dazu muss er aber sachgerecht in den Nährstoffkreislauf der Natur eingebracht werden. Eine der Hauptursachen für sehr hohe Nitrat- und Phosphatbelastung des Grund- und Oberflächenwassers ist die unsachgemäße Ausbringung von Gülledünger.
Für diese Problemstellung entwickelte die GEA Westfalia Separator Group ein entsprechendes Aufbereitungskonzept. Ziel dabei war, die Gülle und die damit einhergehenden Nährstoffüberschüsse in den Betrieben entsprechend aufzuarbeiten und die anfallenden Produkte gezielt zu nutzen.
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Eine bodenschonende Ausbringung von Naturdünger, die den strengen gesetzlichen Auflagen entspricht, ist erst möglich nach Reduzierung von Phosphat-und Stickstoffanteilen. Diese Aufgabe übernimmt ein Dekanter der GEA Westfalia Separator Group, der in der Lage ist, 70 bis 90 Prozent der Phosphat- und 30 bis 35 Prozent der Stickstoff-Verbindungen aus der flüssigen Gülle abzutrennen – mit oder ohne Zusatz von Chemikalien wie z. B. Flockungsmitteln. Die abgeschleuderten Feststoffe in rieselfähiger Konsistenz können kompostiert und als Dünger verwendet werden. Die geklärte, umweltschonende Gülle wird zur Lagerung in einen Silo transportiert und kann bei Bedarf als hochwertiger Naturdünger ausgebracht werden.
Neben der fest installierten Anlage hat die GEA Westfalia Separator Group auch eine mobile Systemvariante entwickelt, die auf einem Lkw-Anhänger bzw. Container bequem und schnell von Hof zu Hof transportiert werden kann. Alle notwendigen Komponenten wie Pumpen, Fördertechnik und nicht zuletzt die eigene Stromversorgung durch einen Dieselgenerator machen den Dekanter völlig autark.