
Zentrifugale Trenntechnik von GEA Westfalia Separator ist aufgrund ihrer geschlossenen Bauart und der hohen Entwässerungsleistung hervorragend für die Aufbereitung von Gemüsewaschwasser geeignet.

Waschwasserreinigung in der Gemüseaufbereitung
Bei der Verarbeitung von Gemüse zu Convenience-Produkten herrschen zum einen strengste Hygienevorschriften, zum anderen fallen bei der Reinigung des Gemüses große Mengen organischer Substanzen an, die schnell in Fäulnis übergehen können. Daher ist es in diesem Bereich doppelt notwendig, große Sorgfalt auf die Waschwasseraufbereitung zu legen.
Am Anfang steht ein ausgiebiges Vollbad für das erntefrische Gemüse, das naturgemäß noch mit Humus, Insekten und anderen unerwünschten Verunreinigungen belastet ist. Schließlich soll am Ende der Produktion nur das in der Tüte sein, was auch hineingehört. Der hohe Anteil an organischen Substanzen im Waschwasser macht anschließend eine umfangreiche Aufbereitung notwendig, da es in diesem Zustand nicht in die Kanalisation oder Umwelt abgegeben werden kann. Ein einfaches und wirtschaftliches Verfahren zur Waschwasserreinigung ist die mechanische Abtrennung der Feststoffanteile. Das reduziert sowohl die Kosten für Frischwasser als auch für Deponierung und Entsorgung der Reststoffe.
Ein Muldenrechen bildet die erste Reinigungsstufe, in der grobe Feststoffe wie Gemüseblätter abgetrennt und zur Weiterverwendung, z. B. als Viehfutter, transportiert werden. Das so vorgereinigte Waschwasser wird nun in einem Sandfang von Schmutz und Sand entsorgt, in einer Trommelsiebmaschine weiter gereinigt und in ein Auffangbecken geleitet.
Das soweit behandelte Waschwasser wird nun von einer Pumpe in den Dekanter gefördert. Jetzt noch im Waschwasser enthaltene, feine Substanzen werden hier kontinuierlich abgeschleudert und mit hoher Trockensubstanz ausgetragen. Die abgetrennten Feststoffe lassen sich zu Viehfutter weiterverarbeiten, das vom Dekanter geklärte Wasser fließt in ein Auffangbecken und von dort zur Kläranlage.