
Titandioxid hat die stärkste Deckkraft unter den weißen Farbstoffen und zusätzlich sehr gute Bleicheigenschaften. Durch diese Eigenschaften ist es nicht nur für die Papierherstellung interessant, sondern auch in bedeutendem Maße für Farben und Lacke, als „Sun-Blocker“ in Sonnenschutzprodukten, als Bestandteil von Solarzellen und Keramik-Kondensatoren oder als Nanopartikel für selbst reinigende Oberflächen.
Bei der Titandioxid-Gewinnung hat sich weltweit das Chlorid-Verfahren durchgesetzt. Dieses bietet den Vorteil, dass das Chlor im weitgehend im Verfahrenskreislauf verbleibt und keine umweltschädliche Säurelösung entsteht. GEA Westfalia Separator unterstützt diesen Prozess mit der Integrierung eines spezifischen Düsenseparators.
Sowohl die Deckfähigkeit als auch eine optimale Konsistenz und Helligkeit von Titandioxid hängen in hohem Maße von der Partikelgröße ab. Der Einsatz von Zentrifugen von GEA Westfalia Separator ermöglicht hier eine Klassierung, so dass Anteil superfeiner Partikel in der besonders qualitätsfördernden Größe von 0,2 – 1 µm besonders hoch ist. Vorgeschaltet werden Drehbürstensiebe, um die gröberen Anteile auszusondern und die Separator-Düsen vor Verstopfungen zu schützen.

Titandioxid-Aufbereitungsprozess